Dienstag, 26. Juni 2012

Walliser Schwarznasenschaf

Ich sitze hier und warte auf das große gelbe Auto ...

Es soll einen Wollmantel eines Walliser Schwarznasenschafes bringen. Arbeit für Rudi Raffzahn. Ich bin so ungeduldig und deshalb schaue ich zur Einstimmung zum Beispiel folgendes Video:


Ich finde, diese Schafe sehen absolut schön aus! 


Ich hoffe, diese Wolle wird so toll und kuschelig, wie diese wunderbaren Wesen im Film aussehen.

Dienstag, 19. Juni 2012

Zwirnereien

Schon seit Längerem quäle ich mich mit einem für mich eigentlich noch Anfänger (9 Monate) sehr edlen, aber schwierigem Garn: Angora-Seide (weißer Kammzug). Das Singlegarn ist viel zu dick geworden. Für spätere ArtYarns hatte ich mir Konengarn (Nm 28/2, 70% Merino, 30% Alpaka fein, 700 Meter auf 50 Gramm) gegönnt. Beides als Spiralzwirn vereint. Ich muss es noch waschen und bin gespannt, ob dabei noch mehr Flusen fliegen. Hier ist die große Spule zu sehen.




Ebenfalls ein Problem für mich: ich habe versucht, geschenktbekommene (nochmals herzlichen Dank!) Rohwolle vom Ostfriesischen Milchschaf zu spinnen. Das habe ich nicht hinbekommen. Die Lösung: Wollfett ausgewaschen und auf meinem neuen Rudi Raffzahn kardiert. Das sieht dann so aus:


Das Singlegarn ist sehr dünn geworden. Neues Experiment: Verzwirnen mit doppelten Konengarn in Rosa (55% Merino, 45 % Polyamid) und Rot: Beides 28/2.


Das schöne Ergebnis ist 80 Gramm in Sockengarnstärke auf der kleinen Spule.




Das Zwirnen mit mehr als einem Garn von der Kone hat mir so gut gefallen, dass ich überlege, mein Rosa-Lila-Grün-Weißes Garn mit drei Konengarnen in Rosa, Lila und Grün zu verzwirnen. Mir fehlt jetzt nur noch die Grüne Kone.

Montag, 18. Juni 2012

Spulenbild

Die ersten 270 Gramm (auf einer Spule, und es wäre noch etwas mehr auf die kleine Spule gegangen!) sind fertig. Für die 2. Spule habe ich heute noch 4 Batts gekurbelt.


Die tolle Feinbambusmatte, auf dem Bild in schwarz, gab es letztens gerade bei a l d i. Damit rolle ich das Batt von der Kardiermaschine ab.




Mittwoch, 13. Juni 2012

Pimpelliese einmal anders


Ich liebe rechte Maschen. Nur ganz alleine eigentlich auch langweilig. Ein bißchen mehr wäre schön. Die Lösung: Pimpelliese. Hier die Anleitung im Original: von Spinning Martha

Meine Ausführung:

 Das Dreieck ist das des Baktus.




 Die superschönen Fimoperlen hat meine Schwester gemacht :-))).


Ich habe mit dieser Wolle gestrickt und hatte leider nur 200 Gramm. Ich habe mit Nadel 3,0 cm gestrickt. Die mittlerste Zacke habe ich ohne Zu- bzw- Abnahme ganz gerade gestrickt. Dann entsteht eine schöne Rundung.


Nach Anleitung wird in den 12 Reihen, die eine Zacke ausmacht, 3x zugenommen. Als ich die Hälfte meiner Wolle verstrickt hatte, war der Schal aber zu kurz. Also habe ich Alles aufgeribbelt und nur 2x pro Zacke zugenommen. An der Zacke habe ich noch eine Randmasche hinzugefügt. Randmaschen stricke ich so: am Ende der Reihe vor der letzten Masche wird der Faden vor die Arbeit gelegt und die letzte Masche von der linken auf die rechte Nadel rübergehoben. Die Arbeit wird gewendet. Die erste Masche einer Reihe wird rechts gestrickt. Dadurch entsteht an der Zacke ein super Rand und die Masse neben den Löchern ist symmetrischer verteilt.

Samstag, 9. Juni 2012

Rudi Raffzahn ist da !!!

Endlich kam heute mein neues Kardiertier von Tom Walter: walther-spinnrad.de. Zwischendurch wurde es spannend, da die Post das Paket lagern wollte (warum?) und ich hinterher telefoniert habe. 

Jetzt ist Rudi da, ich habe mein erstes Batt gekurbelt und nun will mein Kartenlesegerät nicht mehr. Ich habe weiße Falklandwolle mit 2x Grün, Lila und Rosa gemischt. 

Sobald die Technik im Griff ist, werden Bilder nachgeliefert. Heute (Montag) morgen geht es wieder!!!!!


 Ich habe meine Wollereien auf den Dachboden zwischen die trocknende Wäsche geräumt, da kann ich einfach alles liegen lassen.



 Hier mit einer Unterlegscheibe als Dizz ausgezogen. Das zweite als gesamtes Batt abgenommen.



Ich bin sehr gespannt, ob ich zuviel oder zuwenig weiß genommen habe.

Neue Haken am Spinnflügel

Mein erster Spinnflügel ist schon einige Jahre alt und der Gleithaken funktionierte nicht mehr. Daher habe ich den Sliding Hook des neuen Jumboflügels auf den kleinen Flügel gesetzt. Da die Alustangen nicht exakt gleich dick sind, rutscht er gerne. Deshalb habe ich eine selbstspannende Bezinschlauchklemme daneben gesetzt. 
Diese Klemmen habe ich auch auf den Jumboflügel verteilt. Aus Fimo habe ich um eine Füllerkappe als Form eine Wurst als Halbrund gelegt und das eine Ende der Klemme hinein gesteckt. Beides zusammen in den Backofen zum Härten. Nach dem Auskühlen habe ich die Klemme vom Fimo getrennt, damit ich sie zusammendrücken konnte, damit sie auf die Stange geht. Als sie am Platz war, habe ich das Fimo mit Sekundenkleber befestigt. Jetzt bin ich zufrieden. Der Praxistest wird zeigen, ob diese Konstruktion hält.




Ich weiß, sie bekommen keinen Schönheitspreis, aber sie funktionieren.

Leopardentunika

Wie schon angekündigt, wird der Schnitt noch ein paarmal in Variationen genäht: ich habe die seitlichen Verlängerungen unten am Schnitt gekürzt. Der Stoff ist etwas steifer. Die Versäuberung mit Einschlag-Umschlag ging hier auch nicht: ich habe ein Schrägband verwendet.





Freitag, 1. Juni 2012

Tunika

Am Wochende wollte ich mir endlich einen Traum erfüllen: ich wollte eine Tunika ohne Arm haben, die ich einfach über das Tshirt hängen kann. Alles was ich bisher im Laden anprobiert hatte, paßte nicht. Ich habe wohl keine Normmaße. Im Internet fand ich ein kostenfreies Schnittmuster: Schnittmuster Tunika. Auch dieses paßte mir nicht und ich habe es mehrfach verändert. Ich taste mich heran. Bei Bedarf schneide ich Papier ab oder klebe mehr dazu. Zusätzlich habe ich einen Besatz für vorne und hinten geplant, damit die Kanten am Ärmel und Halsausschnitt sauber aussehen. Die erste Tunika war zu klein und landete als Lehrgeld im Eimer. Ich habe festgestellt, dass es kein glipschiger Stoff sein darf, da ich ihn nicht zugeschnitten bekomme. Er ist immer woanders. Danach ein Blusenstoff, ging gut. Ich zeige Euch jetzt den 3. Versuch: ein elastischer Rockstoff. Es werden wohl noch verschiedene Varianten folgen.



Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...