Sonntag, 7. Februar 2016

Neue Webbücher

Mein Bücherschrank wird immer voller:




Endlich fertig

Ich hatte als Geschenk den schwarz-weißen Rautenschal gewebt. Als er fertig war, wollte ich das gleiche Muster in anderen Farben für mich weben: bunter Rautenschal. Wie das bei mir öfters so ist, ist ein Muster beim ersten Mal spannend und geht schnell von der Hand, beim zweiten Mal ist es langweilige Arbeit. Ich habe den Fehler gemacht, das Projekt zu unterbrechen und dann ist der Webstuhl sehr lange links liegen geblieben. Das tut nicht gut. Man sollte mutig sein und die Wolle runterschneiden. Hier das nicht befriedigende Ergebnis:


Mir gefällt das Muster in schwarz-weiß besser, weil es deutlicher ist.



Donnerstag, 7. Januar 2016

Spulengebastel

Ich muss endlich mal meinen Webstuhl wieder mehr beachten. Heute habe ich den bunten Rautenschal abgenommen. Fotos folgen, wenn die Fransen gedreht sind und er gewaschen ist.  

Beim Abweben habe ich über die Verbesserung meiner Spulen für den Handschützen nachgedacht. Die Spulenhülsen sind 15 cm lang. Man bekommt sie im Eiderstedter Garnkontor. Im Baumarkt habe ich Kotflügelscheiben (Innendurchmesser 6,4 mm, Außendurchmesser 30 mm) besorgt. Die Röhrchen kann man einfach mit dem Spitzer für dicke Buntstifte bearbeiten. Vor vielen Jahren hat der Mann meiner Freundin mir einen Balkenabschnitt mit vielen Löchern versehen. Da passen Holzspieße rein. Damit kann man im Backofen Fimoperlen backen. Da es einen möglichst rechten Winkel ergeben sollte, habe ich die dickeren Stricknadeln mit 3,75 mm in die Löcher gesteckt und die Heißklebepistole angeheizt.


Darauf sind die Spulenhülsen mit einseitig aufgesteckter Kotflügelscheibe gleichmäßig verteilt.



Nun während des Kleberauftrages die Röhren langsam drehen.





Nach dem Aushärten die Scheibe am anderen Ende aufsetzen und ebenfalls ankleben.



Damit die Spule mit den Spulenscheiben im Handschützen gut drehen kann, habe ich aus einer Spulenhülse Abstandshalter geschnitten.




Montag, 4. Januar 2016

Baa-ble Hat

Gesehen und begeistert: Schafemütze hier shetlandwoolweek.com.


Der Himmel über den Schafen ist nicht blau, da mein Mantel pink ist. Ich habe doppelte Sockenwolle mit Nadel 3,0 mm verstrickt. Ich bin nicht sehr geübt mit Einstrickmustern, daher habe ich das Muster auf den Handstulpen aufgestickt. Im Nachhinein war das keine gute Idee, da es nicht schneller ging und nicht so geschmeidig ist. Ich hätte aus dem Muster ein kleines Schaf weglassen sollen, dann wären die Stulpen nicht zu weit geworden. Deswegen habe ich am oberen Ende noch doppeltes Hutgummi eingezogen. Wenn es sich nicht bewährt, werde ich die Handstulpen zu Fäustlingen umarbeiten. Versuch macht klug.









Mittwoch, 23. Dezember 2015

Fische am Baum

Bei mir hängen keine Kugeln am Weihnachtsbaum, sondern Fische und Schnecken am Band.

Meine Eltern wissen um meine Liebe zum Meer und haben mir im Laufe vieler Jahre immer wieder besondere Kostbarkeiten vom Bremer Weihnachtsmarkt geschenkt. Hier eine kleine Auswahl:














Ich hatte vor einem Jahr entschieden, dass mein Wohnzimmer für einen Weihnachtsbaum zu eng und es zu schade um einen jahrelang gewachsenen Baum ist. Ich wollte meine Kostbarkeiten aber nicht in der Versenkung verschwinden lassen, also hängen sie das ganze Jahr über am Band und erfreuen mich.

Mit diesen Bildern wünsche ich Euch ein frohes Weihnachtsfest 
und ein gesegnetes und gesundes Jahr 2016.



Freitag, 18. Dezember 2015

Moderne Hilfsmittel

Neben Brille, Hörgeräten, Rollator und anderen hilfreichen Dingen, gibt es auch moderne elektrische Spinnräder. Eines ist gestern bei mir eingezogen. 


Dies ist sein regensicheres Mobil: ein Züca Sport. Es hat Rollen, die bei Bewegung im Dunkeln gut sichtbar gelb/rot/blau blinken. Man kann sich auch draufsetzten. Belastbar bis 130 Kilo, da kann ich noch zunehmen. 


Mit den zweiten Rollen kann es auch Treppen bewältigen. Es hat viele Taschen. Den Stoff kann man abnehmen und waschen. Gut durchdacht.


Oben draufgeschnallt habe ich einen Maple miniSpinner von Hansencraft aus den USA. Ich habe ihn zusätzlich mit einem Wooleewinder zum Zwirnen. Damit er nicht runterfallen kann, habe ich eine Schubladeneinlage untergelegt und Gummiband angenäht. Wenn ich das Gummiband nicht im Einsatz habe, kann es in den seitlichen Taschen verschwinden. 


Ich möchte nicht immer neben einer Steckdose sitzen müssen. Also habe ich mir einen externen Akku mit 23.000 mAh zugelegt. Der kommt einfach in das linke Seitennetz. Ich träume mich damit an die Wasserkante und schaue beim Spinnen den großen Pötten zu.




Das sind 95 Gramm selbstgefärbte Merinowolle. Zum Zwirnen wollte ich den Wooleewinder ausprobieren. Da musste ich feststellen, dass ich keine passende Lasykate mehr habe (der Ashford Countryspinner und das Schacht Matchless haben mich verlassen). Also habe ich eine Bohrmaschine genommen und die Vorratsdose, die in den Züca kommt, mit vier Löchern für zwei Alustangen versehen, an deren Ende ich Holzscheiben festgeklebt habe. Da der Kleber auf der Holzscheibe zu sehen war, kam eine Schicht silberner Nagellack drüber.



Die Lasykate soll gebremst sein. Dazu einfach auf der einen Seite zwei kleine Löcher und gegenüber ein kleines Loch bohren. Darin wird eine Gummikordel verknotet und ist mit Hilfe eines Kordelstoppers in der Spannung einstellbar.



Ich habe angefangen, meinen Single mit einem Konengarn aus Wolle/Kaschmir zu zwirnen.

Fertig: da sind verzwirnt 120 Gramm auf der Wooleewinderspule.
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