Freitag, 28. Dezember 2012

3 2 1 Meins

Nachschub für meinen Bücherschrank:



Das zweite Buch wurde erstmals im Mai 1944 herausgegeben. Ich habe den Druck von 1983, 22. Auflage.

Ich habe den Eindruck, dass viele Schätze aus den 80ern des letzen Jahrhunderts jetzt aus dem Nachlass versteigert werden. Es wäre auch zu schade für das Altpapier.

Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten


Ich wünsche Euch frohe Weihnachtstage und ein gesegnetes Jahr 2013!

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Suchbild

Heute möchte ich Euch ein Rätsel aufgeben:




Seit heute sind wir für die Dauer der Weihnachtsferien wieder Pflegeeltern von Tieren der Tier-AG der Schule meines Sohnens. Habt Ihr es entdeckt? Mein Fotoaparat hat nur das Größte von Ihnen gut hin bekommen: eine Stabschrecke. Sie sind sehr pflegeleicht. Sie möchten nur Wasser und Brombeerblätter. Auch werden sie mich weder beißen noch wegfliegen. Sie sind Krabbler. Wunderbar.


Samstag, 15. Dezember 2012

Mein neues Spielzeug

Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht für das Normale bin. Ich habe ein neues Spielzeug:

Gefunden habe ich es bei 3-2-1-meins! in Amerika Stanwood Needlecraft


Ich habe mir überlegt, dass ich ein Garn in zwei Helligkeitsstufen kreieren möchte. Herausgesucht habe ich jeweils 7 Farben in hell und dunkler. In beiden Garnen soll das gleiche silberne türkische Häkelgarn verarbeitet werden. Das insgesamt dunklere Garn werde ich für den Kragen, die Blenden und die Bündchen der Strickjacke verwenden. Im Vordergrund seht Ihr die hellen, im Hintergrund die dunklen Konen. Gewickelt auf dem Dachboden. Die Fäden wickeln besser ab, wenn sie erst nach oben über die Wäscheleine geführt werden und dann runter zum Wickler.









Die Maschenprobe ist bereits fertig. Gestrickt mit Nadel 3,5 cm, (DANKE AN DIE AUFMERKSAMEN LESER: es muss natürlich 3,5 mm heißen ;-)) achtfädig.

In Hell habe ich 1.300 Gramm und in Dunkel 350 Gramm. Das sollte reichen. Hier im Bild hell.

Rostlitzen auf Tauchstation

Ich habe von einem lieben Menschen aus Petzis Spinnforum Metallitzen für meinen Webstuhl erhalten. Wenn sie genauso alt sind, wie mein Webstuhl, dann sind sie ca. 25 Jahre alt. Sie haben leider Rost angesetzt. Ich freue mich aber trotzdem sehr über sie, da ich sie besser finde als die modernen Gewebelitzen.


Sie können natürlich nicht so bleiben. Daher habe ich eine alte Brotbackform mit drei Plastiktüten über einander ausgelegt. Die Litzen habe ich darin dicht an dicht gestapelt. 


Aufgefüllt habe ich mit Petroleum. Das soll zwischen Rost und Metall kriechen.


Nun gegen Verdunsten mit zwei Tütenclips geschlossen. Das kann jetzt ein paar Wochen einweichen. Dann werde ich die Litzen an der frischen Luft mit einem Pinsel abbürsten und hoffe, sie sehen dann aus wie neu.


Gegen Auslaufen habe ich noch ein Kuchenblech mit hohem Rand untergelegt. 

Freitag, 14. Dezember 2012

Häkeltasche

Ende September ist meine Jacke mit Pimpelrand  fertig geworden. Von der Secondo von Lana Grossa hatte ich noch etwas übrig (Unistreifen in der Jacke) und im Sommer in Lemgo um melierte Knäule ergänzt. Seit langer Zeit verfolge ich die schönen Taschen von schafimwolfspelz - Steffi. So etwas wollte ich auch einmal ausprobieren:


Wie immer, wenn ich noch nicht weiß, wie, dann fange ich mit einem "achteckigen Kreis" an. In jeder Runde wird in jedem Sektor eine Masche doppelt gehäkelt, egal ob am Ende oder Anfang des Achtels. Als diese Farbe aufgebraucht war, kam die nächste, auf die ich vorher die Perlen gefädelt hatte. Bisher hatte ich als Spirale gehäkelt, wobei ich mit der Häkelnadel immer nur unter den obersten Faden der Schlaufe aus der Vorrunde eingestochen habe für die festen Maschen. Nach der ersten Runde in hellgrün habe ich erstmals die Arbeit nach einer Luftmasche gewendet. Jetzt habe ich abweichend unter beide Fäden der Schlaufe der Vorreihe eingestochen. In jede 4. Masche habe ich eine Perle eingehäkelt. Zuerst wird eine Schlaufe geholt, die Perle an die Arbeit herangeschoben und dann der Faden durch beide Schlaufen gezogen.

Dadurch legt sich die Perle anders (wagerecht), als wenn sie vor der ersten Schlaufe an die Arbeit geführt wird (diagonal). Am Ende der Runde wieder eine Luftmasche und die Arbeit wenden. Hier wird auch wieder in beide Schlaufen der Masche aus der Vorrunde eingestochen. Danach in den Runden wieder als Spirale arbeiten. Ich hätte auch immer als Spirale arbeiten können, dann wären die Perlen aber auf der für mich nicht so schönen Seite gelandet.

Die Farbwahl trifft nicht immer mein Wunschempfinden, ist aber den vorhandenen Resten geschuldet. Den Träger habe ich zuerst in meliert in Hin- und Rückreihen gehäkelt. Da er sich kringelte, habe ich ihn mit zwei Reihen fester Maschen, beide in gleicher Richtung, eingefaßt. Dadurch hat er sich gestreckt. An den eingenähten Reißverschluß kam noch ein bunter Zipper.

Die ganze Tasche war etwas schlapprig. Ich habe die Grundform des Bodens aus fester Schubladeneinlegefolie ausgeschnitten und mit Powertape eine Wand angeklebt.








Nun hinein damit in die Tasche und alles ist paletti!


Dieses Garn häkelt sich wunderbar. Probiert Ihr es auch einmal?

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Bücher zum Thema Färben

Ich habe es bisher noch nicht praktisch, sondern nur theoretisch angegangen:




Bücher zum Thema Wolle Spinnen

Hier ein Blick in mein Bücherregal, das heute um einen Band erweitert wurde.








Mittwoch, 28. November 2012

Gelesestäbe am "Nasenring"

Ich liebe Handarbeitsfernsehen im Netz. Dabei bin ich auf folgendes Video gestoßen:



Diese "ringclips" fand ich so genial, dass ich meine Gelesestäbe, auch Kreuzstäbe genannt, ab sofort auch nicht mehr mit dem Faden binden wollte, sondern solche "Ringschließen" haben wollte. Nur wie heißen diese auf Deutsch?  Ringklip? Ringschließe?  Rundschließe?  Taschenschließe? 

Fündig geworden bin ich unter der Bezeichnung: Buchbindering/Metall-Clickringe.


Mit den Ringschließen sind die Gelesestäbe jetzt am Reedekamm am hinteren Ende des Webstuhls fixiert.



Diese gab es nicht einzeln, sondern zu je 10 Stück. Ich habe sie in der Größe 3,8 cm Durchmesser genommen. Wohin jetzt mit den anderen? Also Ketten bilden.

Sonntag, 25. November 2012

Alt aber aktuell

Nicht alles, was alt ist, ist deshalb schon uninteressant.



Das Webbuch von Erika Arndt hat 284 Seiten. Es ist von 1984. Der Startpreis bei ibäh hat gereicht. Grins. Die Aufmachung wäre heute bestimmt anders. Aber sehr informativ. Besonders für mich ist auch die Reklame am Ende des Buches:


Oben rechts könnt Ihr meinen Webstuhl (nur mit 4 Schäften) sehen. Die Firma Varpapuu stellt heute keine Webstühle mehr her. Es ist wie eine Zeitreise.

Samstag, 17. November 2012

Wendestreifen Rundkopfmütze

Es hat mich nicht losgelassen. Es werden wohl noch mehr Objekte mit zweifarbigem Vollpatent entstehen.



Jetzt kann mein Sohn entscheiden, welche Farbe heute getragen wird, je nach Lust und Laune. Wieder habe ich Sockenwolle 4fach doppelt genommen mit Nadel 3,5 cm von unten nach oben verstrickt. Angefangen mit einem Bündchen nur in einer Wolle mit Rippen in 1 rechts, 1 links.

Donnerstag, 15. November 2012

Neuer Fransensklave

Was ist das denn, werdet Ihr denken ;-)).



Den rechten Zöpfchendreher hatte ich schon. Er hat einen Fabrikatnamen. Der linke mit dem Pappkarton ist heute mit dem großen gelben Auto gekommen. Der Startpreis hat gereicht.

Seht Ihr den baulichen Unterschied? Jetzt kann ich Fransen für die Schals drehen, die nicht nur aus 2, sondern bis zu 4 Strähnchen bestehen.

Auf Wunsch hier die Ergänzung:
Man kann mit dem Finger von unten gegen den dunkellila Stab drücken. Daraufhin schiebt sich der silberfarbene Haken nach oben. Dort legt man die Strähne zwischen und lässt los. Der Haken verschwindet mit dem Faden in einer Vertiefung. Man muß ausprobieren, wie viele Fäden man benötigt, damit es unter der Drehbewegung nicht rausrutscht. Zum Drehen wird der Schiebeknopf (hellilla) nach oben geschoben. Beim Drehen nicht ganz stramm halten. Der gedrehte Faden wird kürzer. Zum Verzwirnen den Schiebehaken nach unten schieben. Dabei muss man die gerade in Arbeit befindene Franse mit Abstand zu anderen Fäden halten, sonst erhält man Fadensalat.



 Ich habe zum Halten der Franse ein Verlängerungskabel verwendet. Beide Strähnen sind eingehakt.

Nun den Schiebeschalter Richtung Franse schieben und die Fadenspannung nachlassen.

Jetzt den Schalter Richtung Hand schieben. Die gedrehten Strähnen werden in Gegenrichtung verzwirnt.

Die Fäden werden vorsichtig aus den Haken gezogen und die fertige Franse verknotet.


Bitte die Fransen ausreichend lang machen. Wenn der Schal mit Nadeln auf einer Linie fixiert ist, werden alle Fransen durch einen weiteren Knoten auf gleiche Länge verkürzt. Siehe shadow-weave-schal-schwarz-und-weiß.

Wer das einmal dekadent mit Srom in Plastikmanier gemacht hat, verzichtet gerne auf die edlere Holzhanddrehversion, oder?

Mittwoch, 14. November 2012

Aus Fehlern versucht man zu Lernen

Es ist eine zweite Mütze für mein Tochterkind entstanden:



Diesmal habe ich 4fach Sockenwolle doppelt genommen und mit Nadel 3,5 mm verstrickt. Durch die steifere Strickweise stehen die Ohren höher.



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