Dienstag, 29. September 2015

Meine Pfeilraupe

Wir inspirieren uns ja gegenseitig: Alpis Pfeilraupe. Das ist meine Version:




Aber ich wollte sie noch einfacher und habe die Zunahme-/Abnahmeschritte vereinfacht: nicht 5-6, sondern nur 5-5. Die Schlitze habe ich auch versetzt: immer zu Beginn von 4 x 4 Rippen. Die Schlitze liegen weiter innen und sind breiter. Sie sind mit doppeltem Hutgummi eingefasst. Verwendet habe ich 5 gefachte Konengarne 28/2, die ich mit einem Farbverlauf gewickelt habe. Angefangen habe ich mit orange.

Seniorstreifen

Nach den Juniorstreifen sind jetzt die Streifen des Seniors bei mir angekommen. Holz nur in Uni geht bei mir nicht.

Eine Kopfzwirnspoolspindel aus Olive/Bois Serpent mit 28 cm und 13 Gramm (plus Spule 26/25 Gramm) sowie eine Wings Wood aus Satin Wood/Bocotesplint mit 29 cm Länge, Spannweite 10 cm und 35 Gramm. 




Jetzt ist Üben angesagt.

Montag, 21. September 2015

Rosinas Regenbogen

Es hat lange gedauert, aber es ist fertig:


Fadenstille war so lieb, eine Adventsanleitung für 2014 zu teilen. Das war meine Herausforderung. Ich habe jeweils vier Konengarne 28/2 gefacht. In regelmäßigen Abständen habe ich eine Kone weggestellt und eine neue hinzugenommen.

So ist ein spontaner Farbverlauf entstanden.




Es ist 2,20 Meter lang und einen Meter breit. Es hätte nicht so groß werden sollen, aber ich wollte noch bis lila kommen und hatte ungeplant und ohne Maschenprobe angefangen.




Das Konengarn habe ich sonst zum Zwirnen genommen.


Samstag, 19. September 2015

Färbeschlauch

Das ist der erste Färbeschlauch:

Ich habe 200 Gramm dieser Sockenwolle als doppelten Faden verstrickt:


Bei den ersten Reihen muss man langsam und vorsichtig kurbeln. Ich habe für 3,40 Meter 45 Minuten gebraucht. Den Schlauch habe ich bei Bedarf mit einem Haargummi aufgewickelt, damit er frei drehen kann.





Er ist 6 cm breit bei 22 Maschen in der Runde. Das Strickbild ist gleichmäßig.


Ich bin zufrieden.

Ein großes Puzzle

Ich wollte als Vorbereitung für das Färben gerne eine große Strickliesel haben. Sie kam heute sehr gebraucht bei mir an. Ich beschloss, jetzt muss sie erst mal ordentlich baden. Dazu habe ich sie zerlegt. Aufkleberreste gehen mit Reinigungsbenzin ab und Edding mit Alkohol. 




Ich hatte auch alle alten Fettreste beseitigt. Also habe ich das große rote und das kleine weiße Zahnrad mit Hilfe eines Wattestäbchens mit Vaseline bestrichen.



Beides dann zusammengesetzt.


Nun den blauen Ring aufgelegt. Er wird benötigt, um beim Geradeausstricken zu stoppen.


Es gibt weiße und gelbe Nadeln. Wie man sie einsetzt, seht Ihr im Strickmühlenmuseum. Diese Seite kann ich Euch sehr empfehlen.


Nun wird der rote Zylinder eingesetzt und mit zwei Schrauben befestigt.


Das weiße Oberteil wird aufgesetzt:


Alles zusammenhalten und umdrehen. Hier müssen noch vier Schrauben eingedreht werden.


Nun wird das Unterteil auf das Mittelteil aufgelegt und mit vier Schrauben befestigt.






Jetzt die vier roten Füße an das Unterteil anbauen.


 Dann alles umdrehen.





Die rote Abdeckung vorsichtig auf die Nadeln setzten.




Dann als obersten Abschluss den weißen Ring mit Fadenführung aufsetzen und mit Schrauben befestigen.





Den Fadenspanner gerade gebogen und eingesetzt:


Man kann die Strickliesel auf verschiedene Weisen am Tisch befestigen:



Ich habe einen Tisch, wo die Platte mittig geteilt ist für zusätzliche Einlagebretter:


So kann der Strickschlauch frei hängen und drehen. Jetzt kann es losgehen.

Dienstag, 8. September 2015

Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe.

Dieser Text aus dem 11. Vers des 10. Kapitels des Johannesevangeliums der Bibel könnte den Inhalt dieses Bildes gut beschreiben:


Ich darf diesen Dachbodenfund einer lieben Freundin nun bewahren. Das macht mich froh. Er fiel schon auseinander. Das ist der Originalrahmen:


Das Bild war vorne mit einer Glasscheibe versehen und von hinten mit einem Abfallpapier mit altdeutscher Handschrift hinterlegt und einem Blatt aufgeklebt gewesen.


Um die colorierte Schwarzweißzeichnung ist eine Metallstickerei auf Gewebe zu sehen, die leider teilweise unvollständig ist (Kugeln fehlen), sofern eine Symmetrie des Musters vorausgesetzt werden darf. Auf marquise.de mit dem Thema Kostümgeschichte vom Mittelalter bis heute wird die Gold- und Silberstickerei gut erklärt.

Nun noch Details:






Ich denke, man kann dieses Bild dem Bereich der "Klosterarbeiten" zuordnen. Hier gibt es eine Literaturliste auf dem Kunsthandwerkerportal.




Dienstag, 1. September 2015

Zebranospindel

Mich hats erwischt: ein neuer Werkelvirus. Meine erste Spindel vom Spindelstübchen. Heute bekommen und gleich ausprobiert: aus Zebranoholz, Länge 26 cm und ohne Wolle wiegt sie 28 Gramm. Gesponnen habe ich austral. Merino.






Dieses Video fand ich hilfreich:





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