Freitag, 13. Juni 2014

Regenbogenjacke

Aus dem Farbverlaufsgarn in Navajo ist eine Strickjacke entstanden.



Man merkt, dass ich das Garn beim Navajozwirnen nicht locker hinbekommen habe. Es wirkt eher wie eine verstrickte Kordel. Die Jacke ist dadurch schwer und dicht geworden. Abgesetzt habe ich das selbstgesponnene Garn mit Babyalpaka in beige.






Als Verschluss habe ich Magnetverschlüsse aus dem Modeschmuckbereich verwendet, die ich an den I-Cord angenäht habe.

Angefangen habe ich mit dem umlaufenden Unterteil in vier bunten krausrechten Rippen und als Dehnungsfalte für die A-Linie zwei glattrechte Reihen in beige. Man merkt, dass die Garnstärke variiert.


Gestrickt habe ich mit Nadel 5,0 mm. Dann werden Maschen für das Vorder- bzw. Rückenteil so aufgenommen, dass die beige Falte ignoriert wird. So wird es nach oben hin enger als um die Hüfte. Hier habe ich krauslinks gestrickt. Nach dem Schließen der Schulternähte werden für den Ärmel Maschen aus dem Oberteil aufgenommen, die glattrechts abgestrickt werden. Nach dem Schließen der Ärmelnaht habe ich Bündchen in beige in der Runde angestrickt mit Nadel 4,0 mm.

Fazit: Der Farbverlauf ist schön so, aber ich verstricke wohl lieber Zweifachzwirn.

Kommentare:

  1. Wow, das ist eine tolle Jacke! Das Garn mit dem Farbverlauf, der Schnitt (die eingesetzten Ärmel finde ich besonders klasse), einfach nur schön! Wie viele Stunden Arbeit darin stecken?!
    Begeisterte Grüße, Birgit

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  2. Die Jacke gefällt mir sehr. Das Navajozwirnen habe ich ein J ahr geübt, bis ich zufrieden war...
    LG Sabine

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  3. Die Jacke macht gute Laune! Tolle Farben!

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  4. zuerst dachte ich du würdest jetzt Flugzeuge in Parkposition winken ;-)

    Der Farbverlauf deiner Jacke ist ganz toll gelungen.

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  5. du hast immer so tolle ideen.... gefällt mir sehr gut....

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  6. Tolle Jacke! Die weiße Seide ergibt einen schönen Effekt in den Farben. Habe eben noch mal nach dem Garn geschaut. Es sieht aber gar nicht so kordelig aus. Vielleicht als Tipp, beim nächsten Navajogarn den Ausgangsfaden gemütlich auf einem größeren Wirtel (6 oder 8, je nach Fadendicke) spinnen und dann mit der mindestens doppelten Übersetzung verzwirnen. So wird der gesponnene Faden wieder schön weich und locker und bekommt trotzdem Halt durch die hohe Verzwirnung. So spinne ich auch die dünnen Sockengarne.
    LG Tanja

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