Sonntag, 8. Juni 2014

Einzugshaken aus Fimo

Hier meine neuen Einzugshaken für die Spinnräder:

Ich habe noch Fimoreste im Schrank. Da mir heute beim Räumen ein alter Drahtrest in die Hände gefallen ist, den ich schon vor langer Zeit an einem Ende umgebogen hatte, wurde es Zeit, das Projekt zu beenden.

Man braucht: Fimo und dicken Draht. Das Fimo wird durch das Lagern bröckelig und hart. Jede Farbe für sich muss weich geknetet werden. Aus der Masse dann eine "Wurst" rollen:


Diese drei miteinander verdrehen und rollen.





Nach jedem Rollen und Wiederverdrehen verändert sich das Muster:



Diese letzte ganz dünne Wurst habe ich um den Draht gewickelt und mit den Händen fest angedrückt.










Um den Griff rund zu bekommen, wird eine glatte Fläche, bei mir aus der Küche, über den Griff gerollt. Das Ende, aus dem der Draht rausschaut, muss eng angedrückt werden.




Fimo härtet aus, wenn man es backt. Dabei wird es aber nochmal weicher. Wenn man es auf eine feuerfeste Form hinlegt, zum Beispiel einen Teller, dann würde die Auflagefläche eine Liegedelle bekommen. Um dies zu verhindern, muss man die Teile frei schwebend backen: Hier in einer Glasblumenvase für Gänseblümchen.




Bitte langsam auskühlen lassen und erst später anfassen. Ungeduldige verbrennen sich die Finger!


Nachtrag:
Jetzt ist alles kalt und ich musste feststellen, dass es nicht sinnvoll ist, den Draht im Fimoinneren gerade zu haben, er rutscht. Ich musste ihn mit Sekundenkleber befestigen. Daher habe ich für weitere Haken den Draht anders gebogen:

Kommentare:

  1. Schöne Erklärung (den Tipp mit der Glasvase finde ich gut). So hatte mal einen abgebrochenen Häkelnadel-Griff erneuert, aber die eine Seite hatte tatsächlich eine klein Plättung.
    LG, Birgit

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  2. die Fimoreste kommen mir doch seltsam bekannt vor - sie ähneln so verdächtig meinen Maschenmarkierern :-)
    gute Idee mit den Haken

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