Samstag, 21. Juni 2014

Conny: Einzug reduzieren

Ich hatte bei Conny festgestellt, dass der Einzug sehr, sehr stark ist. In meinem neuen Spinnbuch werden dazu 2 Tips gegeben, die einzeln oder kombiniert angewendet werden können: Faden auf dem Weg um den gegenüberliegenden Flügelarm umlenken oder den Durchmesser des Spulenkerns vergrößern. Ich habe heute Rohrisolation im Baumarkt erstanden:

Netterweise hat diese Isolation den gleichen Innendurchmesser wie der Spulenkern: 4,3 cm. Ich habe sie auf eine Länge von 23,3 cm mit dem Teppichmesser zugeschnitten. Die Längsritze ist schon da und muss nur noch ganz durchgeschnitten werden.

Dann einfach öffnen und über den Spulenkern stülpen.

Jetzt habe ich einen Spulenkerndurchmesser von 9 cm.






Dann wie gewohnt ins Spinnrad einbauen:



Gezwirnt habe ich graues Rauwolliges Pommersches Landschaf von drei Spulen der Michi (1:10).

Ich habe alle vier Übersetzungen (1:3; 1:4; 1:5 und meinen eigenen Wirtel mit 1:5,8) ausprobiert. Das Treten fand ich bei 1:3 am Einfachsten vom Kraftaufwand. Bei komplett geöffneter Bremse ist der Einzug super sanft. Ich habe einen Plastikbecher gelöchert und als Köcher für das Spinnradöl und den Einzugshaken an das Gestell gehängt.


Man kann gut erkennen, dass ich anstelle der ganz großen Haken des Hersteller, die großen Nachbestellhaken von Ashford eingebaut habe auf dem einen Flügelarm zum Zwirnen von "normalem" Garn.

Jetzt nach dem Umbau bin ich zufriedener.

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