Montag, 24. Juni 2013

Aus der Spielkiste wird die Spulenkiste


Die Aufgabenstellung lautet: wie händel ich die beiden Spulen für den Autowrap am Samstag, ohne dass mir die Spulen von Malottke noch einmal kaputtbrechen? Ich hatte nicht nachgedacht und meinen schweren Knäuelwickler auf die Tasche mit dem Spinnzeug "gepfeffert". 

Vor längerer Zeit hatte ich eine kleine Holzkiste leimen müssen, sie war irgendwie gesplittert. Nicht, dass Ihr denkt, bei uns geht nur alles kaputt. Dies soll eigentlich eher zeigen, dass man etwas reparieren und einem neuen Zweck zuführen kann. Müllvermeidung. Nachhaltig handeln. 

Also die kleine Kiste bekam vier Bohrungen und mit zwei alten Stricknadeln, Nr. 8,0 cm, hatte ich eine Lasykate, die sowohl für die kleinen sowie für die große Spule des Malottke geeignet war. Aber dann schaute ein Teil der Spule oben raus. Ich überlegte mir, die Löcher müssen tiefer gelegt werden. Lange Stricknadeln, die seitlich herausschauen, stören nur. Also habe ich die Stricknadeln abgesägt und gegen das Herausfallen INNEN kleine Löcher für Sichertheitsnadeln gebohrt. Das erwies sich als unpraktisch.


Also habe ich bei der großen Kiste, die übrigens auch schon auseinandergefallen war, die Rundholzstäbe von AUßEN mit Sicherheitsnadeln arrettiert. Da hier mehr Spulen laufen, sind die Stäbe dicker als die Stricknadel.


Beide Kisten habe ich mit Speiseöl getränkten Wattepads satt eingerieben. Das nicht eingezogene Öl kann man mit einem Tuch abwischen. Dumm nur, dass der geölte Boden nicht geschliffen war, die Watte bleibt teilweise hängen je nach Streichrichtung.

Zum Lagern zuhause kann ich die Kiste auch mit dem Boden nach oben verwenden, dann staubt nichts ein. 

Für den Transport der kleinen Kiste am Samstag habe ich von meiner MichiCase Bastelei noch eine dicke Lage Schaumgummi ausgeschnitten, die polstert alles nach oben ab.

Kommentare:

  1. Super Idee nicht nur zum Aufbewahren auch zwirnen müsste doch prima gehen.
    Begeisterte Grüße
    Sheepy

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    1. Es ging in ERSTER Linie darum, eine "Lasykate" zu bauen zum Zwirnen und für Autowrapgarne. Gezwirnt habe ich damit schon. Die Aufbewhrung ist nur zum Transport für mobiles Spinnen wichtig geworden. LG Ate

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  2. tolle Idee, das mit den Kisten nur was mich stutzig macht ist das Einölen mit Speiseöl. Das wird doch mit der Zeit ranzig, oder?
    LG Ute

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  3. Wir machen das schon seit über 20 Jahren so und haben keine schlechten Erfahrungen gemacht. Eher anders: Leder, dass vor 15/20 Jahren mit extra Lederfett eingerieben wurde, hat weißen Belag bekommen.
    LG Ate

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  4. Deine Ideen und Erklärungen sind klasse! Ja, leider sind die Leute sehr dünn gesät, mit denen ich übers Handarbeiten reden könnte, aber zum Glück findet sich, was irgendwie zusammengehört. Unser Sohn hatte mit vor ein paar Jahren eine lazy kate gewerkelt, die jetzt doch langsam auseinander fällt, vielleicht mag er sich bald an deine Idee heranwagen.
    LG, Birgit

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    1. Mir geht es auch so, dass sich in meiner direkten Umgebung kaum Leute für meine Handarbeitsspinnereien interessieren. Aber wofür gibt es das Netz?
      LG Ate

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