Mittwoch, 6. März 2013

Kreativer Arztbesuch

Letzte Woche war die Zeit im Wartezimmer beim Arzt sehr lehrreich. Ein Mädchen hatte eine Vorrichtung, mit der sie ein Freundschaftsbändchen geflochten hat. Das mußte ich natürlich nachbauen.


Dazu habe ich eine Schablone auf  Papier gezeichnet, ausgeschnitten und mit dem Folienstift auf Moosgummi kopiert. Diese werden aus- und mit einer spitzen Nagelschere ein Loch in die Mitte geschnitten. Der Radius beträgt 5 cm.


Es wird acht mal eingeschnitten für die Fäden. Sieben Fäden, hier Perlgarn, werden geknotet und in die Halterung eingelegt. Mit einer Hand hält man den Knoten bzw. später das entstandene Band in der Mitte fest. Mit der anderen Hand wird immer ein Faden aus einer Ritze geholt und in die leere gelegt: Man nimmt immer den 3. Faden gegen den Uhrzeigersinn.


Also leer in Richtung Bauch und das dunkelblaue Garn in die leere Ritze. Dann wieder die leere Ritze zum Bauch drehen, bis drei zählen und Faden wechseln, hier orange.


Von unten sieht es so aus.


Ich kann mir auch vorstellen, dass es mit einem Bierdeckel gut geht, den hatte ich aber nicht.

Kommentare:

  1. das bieten wir, wenn unser Bauernmarkt ist, auch immer den Kindern an.
    Stösst bei Kindern und Eltern auf tolle Resonanz.
    Wir verwenden dafür feste Pappscheiben, die die Kids ja auch mehrfach verwenden können.

    LG Heike

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  2. Ich erinnere mich dunkel, so was auch irgendwann mal gemacht zu haben.
    Letztens bekam ich so einen Schlüsselanhänger von einem Kind geschenkt :o)Ich hab aber nicht gefragt: wie ging das noch? ;o)
    Ich weiß nicht mal mehr, ob es eine Vorrichtung dafür gab *grübel*

    Danke für´s Vorführen!

    Gruß Andrea

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  3. That's really cool! I've seen the cables, but not how they were done. That could be a fun way to make unique shoelaces :-)
    Hello from Idaho,
    Judy

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  4. Tolle Idee! Einfach, aber wirkungsvoll ... sozusagen kinderleicht im wahrsten Sinne des Wortes.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Petra

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  5. Tolle Idee, danke fürs zeigen!
    Ich hab es auch direkt nachgebastelt, die Kordel ist grade 5 cm lang :-))!

    Lieben Gruß, Marion

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  6. Ach, ich fand diese japanische flechttechnik (Kumihimo) auch sehr interessant, so sehr, daß ich mir letztes jahr die erschwingliche flechtscheibe besorgte. ;)
    wer mag, hier habe ich darüber mal geschrieben: http://wollflocke.blogspot.com.es/2012/09/kumihimo-am-wochenende.html
    ich finde aber, daß es nicht gerade eine technik ist, parallel zum fernsehen ;)
    Liebe sonnige grüße
    Bine

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