Dienstag, 19. Juni 2012

Zwirnereien

Schon seit Längerem quäle ich mich mit einem für mich eigentlich noch Anfänger (9 Monate) sehr edlen, aber schwierigem Garn: Angora-Seide (weißer Kammzug). Das Singlegarn ist viel zu dick geworden. Für spätere ArtYarns hatte ich mir Konengarn (Nm 28/2, 70% Merino, 30% Alpaka fein, 700 Meter auf 50 Gramm) gegönnt. Beides als Spiralzwirn vereint. Ich muss es noch waschen und bin gespannt, ob dabei noch mehr Flusen fliegen. Hier ist die große Spule zu sehen.




Ebenfalls ein Problem für mich: ich habe versucht, geschenktbekommene (nochmals herzlichen Dank!) Rohwolle vom Ostfriesischen Milchschaf zu spinnen. Das habe ich nicht hinbekommen. Die Lösung: Wollfett ausgewaschen und auf meinem neuen Rudi Raffzahn kardiert. Das sieht dann so aus:


Das Singlegarn ist sehr dünn geworden. Neues Experiment: Verzwirnen mit doppelten Konengarn in Rosa (55% Merino, 45 % Polyamid) und Rot: Beides 28/2.


Das schöne Ergebnis ist 80 Gramm in Sockengarnstärke auf der kleinen Spule.




Das Zwirnen mit mehr als einem Garn von der Kone hat mir so gut gefallen, dass ich überlege, mein Rosa-Lila-Grün-Weißes Garn mit drei Konengarnen in Rosa, Lila und Grün zu verzwirnen. Mir fehlt jetzt nur noch die Grüne Kone.

Kommentare:

  1. oha, da hast du ja ordentlich 'zugeschlagen' : Rudi Raffzahn, Konengarn...
    wenn allerdings so schönes Garn dabei rauskommt wie die 80gr. Sowostärke - dann lohnt sich das ja richtig.

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  2. Hallo
    das ist ja super geworden!
    ich zwirne auch oft, und gerne mit so Konengarn, wenn ich zuwenig vom Selbstgesponnenen habe.

    Liebe Grüsse
    Hilde

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  3. Hey :), wir Mülheimerinnen laden Dich gerne ein zur Wertstadt Mülheim im
    ehemaligen Kaufhof. Leineweber Str. 15-17 vom 28. - 30.6....bei uns kannst
    Du echte Angorakaninchen streicheln ;)

    Liebe Grüße Birgit

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