Samstag, 29. Oktober 2011

"Regen"schirm aus Perlen

Gib in die Suchmaschine beadknitting und blog ein, dann findest du diesen Regenschrim ca. von 1805:

Übersetzungen, Spulenkapazität und 1. Navajozwirn

Ich habe irgendwo gelesen, wie man die Übersetzungen seines Spinnrades ermittelt: eine Markierung an das Schwungrad und an die Spule, zu Beginn beide senkrecht nach oben zeigend. Dann das Schwungrad einmal in der Runde drehen und mitzählen, wie oft sich die Spule dann um die Achse gedreht hat.

Ergebnis:
 1:4,2             1:5,2             1:6,2            1:9,4
Ich bin mir nur noch nicht so bewusst, was es jetzt für mich persönlich bedeutet. Es gibt wohl schnellere Übersetzungen, aber ich bin noch nicht so schnell.

Da ich wissen will, wieviel ich schon gesponnen habe, habe ich das Leergewicht meiner Spulen gewogen. Es reicht von 132g bis 155g. 



Gestern ist meine dritte Dogge mit 100g Coburger Fuchs mit Grau fertiggeworden, viel weicher als die ersten beiden. Vom Rest Grau habe ich dann einen Navajozwirn hergestellt.







Pippilotta kriegt ihr Fett ab

Beim Spinntreffen sagte man mir, die Filzauflage des Spinnflügels sollte man fetten: mit einer Mischung 1:1 aus Vaseline und Bienenwachs und beim Schmelzen gut mischen. Also e inkaufen und ab ins Wasserbad auf den Herd (zwei Töpfe ineinander gestellt und Zwischenraum mit Wasser auffüllen). 1 Pott Vasenine passt zu 100g Bienenwachs. Es ging geradeso in ein Julchen.








Freitag, 28. Oktober 2011

Bücher zum Thema Perlenstricken

Das Thema hat mich nicht losgelassen und ich habe mir das folgende Buch schon gekauft:


Dieses Buch wünsche ich mir noch:

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Die erste Zwirnung

Heute war ich auf dem jeden dritten Mittwoch im Monat stattfindenden Spinntreffen der Handspinngilde in Oberhausen-Holten. So viele hatten das Reiserad von Majacraft, den Little Gem. Das sah sehr schön aus. Mein Malottke war dort alleine. Aber liebe Menschen, die mir geholfen haben. Heute habe ich das Zwirnen gelernt. So sind meine Regenwürmer noch etwas schwangerer geworden.

Ich habe je einen Single von Coburger Fuchs (hell) und Jacobsschaf (grau) verzwirnt.


Montag, 17. Oktober 2011

Schnecken in Pflege

Mein Sohn besucht in der Schule die Tier-AG. Was machen die Tiere aber in den Ferien? Wer kümmert sich um sie? Ab heute wir zuhause. Wir füttern ab heute zwei Schnecken. Die auf dem Bild ist die kleinere der beiden, ihr Fuß ist 10 cm lang. Sie kann senkrecht an der Glasscheibe hinaufkriechen. Die größere ist noch in ihrem Haus eingeschlossen (getrocknete Schleinschicht?). Hoffentlich wird sie noch wach. Sie kommt erst heraus, wenn es warm genug ist. Wir haben das Terrarium mit einem Handtuchtrichter zur Heizung verbunden zur Erwärmung.Die Lehrerin sagte, sie seien sehr stark und könnten die Glasschiebetür aufschieben. Ich bin auf die nächsten 3 Wochen gespannt. Wie gut, dass Schnecken nicht ganz so schnell wegrennen können!


Mittwoch, 12. Oktober 2011

Pippilottas zweiter Arm - Spinnraderweiterung

Ich hatte Herrn von Malottke gebeten, mir für Pippilotta eine Halterung samt zwei weiterer Spulen zu fertigen. Das ist der "zweite Arm" für sie. Selbst ist die Frau, ich habe selber zur Bohrmaschine gegriffen und es gebohrt und angeschraubt. ;-))


Sonntag, 9. Oktober 2011

Pippilotta on tour

Ich freue mich schon auf mein erstes Spinnertreffen ;-)) am 19.10.2011 in Oberhausen-Holten. Ich spinne ja schon immer ein bißchen, aber da wird es mir hoffentlich beigebracht werden mit Wolle.

Ich machte mir Gedanken, wie ich da wohl hin kommen soll. Tragen ist zu schwer und dauert zu lange. Ich habe einen Fahrradanhänger (donkey von winther), aber da passt es nicht rein. Wie gut, dass der Buggy überdauert hat und bei Ausflügen den Proviantrucksack befördert. 

Ich habe den Sitzsack und das Gepäcknetz abgeschraubt. Der Schirmhalter wurde mit Gurten so festgehängt, dass das hintere Bein des Spinnrades dort rein geht. Vorne liegt das breite Brett vor den Tritten auf. Hoffentlich hält Pippilotta das aus.




In der Tasche befindet sich alles, was ich vielleicht noch so benötigen könnte.


















Hagen, Teil 2

So wie das Kruzifix konnten auch diese Palmwedel durch den Hammer in Messingblech erstellt werden. Der Hammer, der den Stempel auf das Blech in die Form fallen lässt, wird mit Wasserkraft betrieben. Kleinere Motive dienten der Sargverzierung.

Ein Tal voller Entdeckungen - LWL Freilichtmuseum Hagen

Am 03.10. hatten wir Sonne satt und sind nach Hagen zum Westfälischen Landesmuseum für Handwerk und Technik gefahren. Dort sind 60 historische Werkstätten und Betriebe aufgebaut, die auch heute noch zum Zuschauen werkeln. Mein Sohn hat mit dem Seilermeister Springseile gemacht. Das Rosinenbrot war heiß aus dem Ofen. Sehr viele Betriebe befassten sich mit der Metallverarbeitung. Es gab aber auch Papierverarbeitung, Ledergerbung, Sitzflächenflechter, Besenbinder, Stoffdruck und ... Da fahren wir bestimmt noch einmal hin. Das Abendbrot gab es neben Ziege und Kuh in Form von Pommes.

Auch Abdeckungen für Heizkörper wurden kunstvoll gefertigt.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Sonnenbrand Anfang Oktober?

Geht das eigentlich? Sonnenbrand in Mitteleuropa Anfang Oktober? Ja, es geht, mein Gesicht war röter als sonst am Samstagabend. Wir waren den ganzen Tag im Duisburger Zoo.


Alle Tiere haben die Sonne genossen. Die Orang-Utans und die Flachlandgorillas haben Nachwuchs. Die "Papageien" zeigten mit ihrem farbigen Gefieder und Gekreische alle Lebensfreude.


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...