Sonntag, 19. Juni 2011

Reihenzähler, Vorlagenhalter und der Musterschal ist fertig

Der Musterschal ist fertig. Er ist schöner geworden als ich erwartete und ich weiß noch nicht ob ich ihn wirklich verschenke.


Die Fransen habe ich diesmal nicht gedreht, sondern geknotet. Mit einem Rollschneider auf einer Patchworkmatte habe ich die Fransen abgeschnitten.


Dies ist eines der schönsten Muster:



Ich denke oft über eine Verbesserung des Webstuhls nach, sie muss nicht hübsch, sondern praktisch sein. Ich erinnerte mich an irgenwo vorhandene Rundenzähler, die man über die Stricknadel schieben kann. Eine Stricknadel konnte ich jedoch nicht am Webstuhl befestigen. Also habe ich ein Eßstäbchen aus Holz abgesägt und mit Holzleim in ein frisches Loch an der Handhebelplatte gesteckt.


Damit die Vorlagen besser mit den Magneten zu halten sind, habe ich zusätzlich einen Metallregalarm angeschraubt.

Dienstag, 14. Juni 2011

Patronenbilderbuch und Spulenwicklung

Die Plastikscheiben, die ich mit Heißklebepistole auf den Pappspulen befestigt habe, sind ein bischen aus der Mitte, da die Bohrung nicht exakt war. Ich habe mir in meiner Knopfsammlung einen mit "Stiel" ausgesucht, den ich in die Pappröhrenenden gesteckt habe. Mit einem Stift habe ich den Knopfumfang auf die Plastikscheibe aufgezeichnet und entsprechend abgeschnitten. Den Knopf habe ich mit einem Faden am Webstuhl angebunden, damit er nicht verloren geht.




 Da mein altes Handspulgerät den Geist aufgegeben hatte, habe ich den Dorn von Traub für zylindrische Spulen in einen Akkuschrauber eingelegt und als Spulgerät mißbraucht. Mit der Hand war ich schneller. Ob der Akkuschrauber auch bald nicht mehr will? Er war meinem GöGa mal runtergefallen.


 Jetzt kommt meine bei ebay ersteigerte alte Garnhaspel zum Einsatz:


 100 g Wolle gehen auf fünf Spulen je 15 cm.


Für mein nächstes Projekt habe ich mir alle Möglichkeiten von Eingratköper mit verschiedenen Verteilungen des eingeschlossenen Quadrats aufgezeichnet.



Zum Buch verbunden sehen sie so aus. Überwiegend "hell" wechselt mit "dunkel" ab.


Die roten Einteilungen auf der Patrone (4 x 4) habe ich mit Isolierband entsprechend auf den Webstuhl zwischen die Handhebel übertragen.



Jetzt ist mein Probelappen beendet und ich habe als Abstandshalter zum nächsten Kleinprojekt für dieselbe Kette mehrere Holzleisten in Leinwandbindung eingefügt.


Mittwoch, 8. Juni 2011

Lok als Kreuzstich

Ich habe eisenbahnbegeisterte "Opas" in der Familie. Was eignet sich da als G.eschenk besser als eine Lok? Damals hatte ich noch mehr Zeit, nur ein Kind. Mein Papa sagt, die Lok ist so konstruiert, dass sie nicht fahren könnte, sie ist trotzdem schön.

Doppelkammerhandschütze und Farbvarianten

Heute ist mein Doppelkammerhandschütze von Schacht Spindle von Traub aus Bayern gekommen. Es gibt ihn auch in einer schlankeren Version, aber ich wollte soviel Garn wie möglich auf die Spule bekommen. Leider passen die langen Schußspulen nicht hinein. Ich werde einige kürzen müssen.


Auf der Suche nach meinem Lieblingsmuster habe ich schon oft neidisch in anderen Blogs geschaut, aber selten wird verraten, wie das Muster genau geht. Daher jetzt ein Eigenversuch für 10 Schäfte (wenn man verschnürt) und mit 16 Schäften geradeaus eingezogen für den Handhebeltischwebstuhl. Ich orientiere mich nur an der "Kästchenzeichnung" und lege ein Geodreieck auf die passende Reihe. Unten habe ich eine Zeile vergessen, das habe ich erst beim Weben festgestellt. Sie fehlt auch auf dem Foto (links).


Ich verwende zur Zeit zwei sehr ähnliche Farben und konnte das Muster nicht wirklich beurteilen. Daher ein weiterer Versuch mit weißem Baumwollgarn und lila Wollgarn.








Weiß hatte auch zu wenig Kontrast.



Nun weiß ich, dass das Muster schön ist, aber die Farbversuche werde ich wieder auftrennen. Wer weiß, was aus dem Probelappen noch mal werden soll? Vielleicht ein Schal?

Perlen Sticken als Lok

Ich hatte erzählt, dass mich viele verschiedene Handarbeitstechniken begeistern.

In einem Zelturlaub waren wir im staatlichen Eisenbahmuseum Norwegens in Hamar. Dort habe ich beim ersten Besuch eine Reisetasche entdeckt, die als Bügeltasche mit Gobelinstickerei (Wolle im halben Kreuzstich) gearbeitet war und in der Mitte ein Motiv aus Perlen hatte. Mein Göga musste ein Foto machen, das ich in Plakatgröße abziehen ließ. Dann habe ich das Muster abgelesen und selber auf Stoff mit Perlen im halben Kreuzstich aufgestickt. Nach einigen Jahren kamen wir in dasselbe Museum. Dort war eine neue große Halle angebaut worden, in der auf Gleisen neben begehbaren Bahnsteigen Wagons abgestellt waren. Vom Bahnsteig aus konnte man in gestellte Szenen in die Abteile blicken. Dort entdeckte ich die oben genannte Tasche wieder. Nur war sie jetzt zu zweit: die erste und besser erhaltene war in grün gehalten, die zweite und in den Hintergrund gerückte in rot. Vielleicht war dieses Modell damals Ware von der Stange?



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