Sonntag, 22. Mai 2011

Die Spulenhülsen sind da

Frau Warsow von webgarne.de hat mich glücklich gemacht. Sie hat die Spulenhülsen in 15 cm Länge vorrätig. Bei den Boothandschützen von Schacht Spindle ist der Metalldorn wesentlich dicker als bei den Nordeuropäischen Handschützen. Aber es passt geradeso. Die Spule dreht sich nicht so leichtgängig, aber damit kann ich leben. Die bereits vorher erwähnten Plastikrandscheiben hat mein GöGa gebohrt und ich habe sie mit Heißklebepistole befestigt. Nicht ganz ebenmäßig, aber es werden noch welche folgen zum Üben.


Auf einer Seite mit Rechenkästchenpapier habe ich mit einem dicken schwarzen Filzstift ein Raster mit 16 Kästchen mit 1cm Kantenlänge je Reihe aufgemalt als Kopiervorlage. Dort habe ich mein Webmuster nicht mit Kreuzen (Kettfadenhebung) eingetragen, sondern die Nummer des Handhebels zum Heben.


Dieses Blatt habe ich zusammen mit Pappe in einer Klarsichthülle seitlich mit Magneten an meinem Webstuhlkopfbrett befestigt. Die rosa Wäscheklammer markiert die Reihe, die als nächste ausgehoben werden muss. Das Webmuster wird von unten nach oben abgearbeitet.



Das Muster von diesem Zettel zweimal sieht so aus:


Heute habe ich noch einen Tip ausgeführt: ein Sitzkissen auf den Stuhl, damit ich höher sitze. Ich hatte heute Nacht schon mit kostenspielerischen Lösungen bei ebay geliebäugelt: höhenverstellbare Klavierbank mit Rollen oder noch besser eine Kiste mit Klappdeckel auf Rollen (wegen des Stauraums).

1 Kommentar:

  1. du hast recht, es ist schwer erkennbar, dass du das Muster spiegelst. Das mehrfarbige Flammengarn verhindert wohl zusätzlich die Übersichtlichkeit.

    Was aber gar nicht heißt, dass dein Werk nicht schön ist. Ich mag diese Farben !

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